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Studienreisebericht SYLT  / 16. – 19. November 2017

Donnerstag, 16.11.2017
Die langersehnte Reise geht los: Die Gruppe trifft sich beim Brezelkönig am Flughafen in Zürich. Gemeinsam fliegen wir mit Eurowings nach Hamburg. Nach einem angenehmen Flug folgt der Transfer auf die Insel Sylt. Am Car Terminal am Flughafen Hamburg holt unser Chauffeur uns ab. Wir machen uns auf.

Nach rund zwei Stunden kommen wir in Niebüll an. In dieser beschaulichen Ortschaft, rund 15 Min vor der dänischen Grenze, verladen wir auf den Autozug. Der «Sylt Shuttle» bringt uns in 45 Min über den Hindenburgdamm auf die nordfriesische Insel. Unterwegs sehen wir zum ersten Mal das Wattenmeer. Wir sind beeindruckt von der Schönheit der nordfriesischen Landschaft. Das Wattenmeer, so erfahren wir von der Reiseleitung, gehört seit 2009 zum UNESCO Weltnaturerbe.


Nach der Fahrt mit dem Autozug folgt eine kurze Fahrt zu unserem Hotel. Wir logieren die nächsten drei Nächte im Dorint Strandresort & Spa in Westerland.

Unser Hotel liegt ca. 5 Gehminuten vom Zentrum entfernt direkt hinter den Dünen. Das 4*-Hotel umfasst drei 2-stöckige Gebäude, ein Restaurant, eine Bar sowie einen Wellnessbereich.
 
Abends machen wir uns auf ins Restaurant Sansibar. Das Restaurant im Holzhütten-Stil ist DER Treffpunkt auf Sylt. Unsere Reiseleiterin erzählt uns, dass hier 30‘000 Weinflaschen im Wert von mehreren Millionen Euro lagen. Nach dem Abendessen treffen wir uns auf einen gemütlichen Schlummerdrunk in der Hotel Bar 54° Nord und fallen danach müde aber überwältig von den ersten tollen Eindrücken ins Bett.




Freitag, 17.11.2017
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel werden wir von Werner, einem echten Sylter und Nationalparkführer, und Torsten dem Buschauffeur für eine Inselfahrt abgeholt. Mit einem Oldtimer aus dem Jahr 1952 rattern wir los. Unser erstes Ziel ist der Ellenbogen bei List. Dieser nördlichste Zipfel der Insel zeigt uns eine Landschaft welche absolut atemberaubend ist. Schafe grasen in den Dünen, der Wind bläst uns ums Gesicht, die Lippen schmecken ein wenig salzig und das Meer mit dem wunderschönen Strand zaubert uns ein Lächeln auf die Lippen. Vom Aussichtspunkt aus sehen wir sogar die Insel Römö, welche bereits zu Dänemark gehört.

Nach einem kurzen Spaziergang in dieser wunderschönen Ecke der Insel geht unsere Fahrt weiter zum Lister Hafen. Der Hafen erinnert mich an eine norwegische Fischerstadt mit ihren bunten Häuschen. Bei Gosch, dem Sylter Original, kehren wir ein und stärken uns mit feinem Fisch nach Sylter Art.

Gestärkt machen wir uns weiter auf nach Keitum. Hier verabschieden wir uns von unserem Oldtimer Bus und dem liebenswürdigen Chauffeur. Nach einem kurzen «Auf Wiedersehen» besuchen wir das Museum «Altfriesisches Haus». Im Haus erfahren wir viel über die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts. Die Einrichtung wurde weitgehend in ihrem Ursprung erhalten. Wir fühlen uns dadruch wirklich ins 18. Jahrhundert zurückversetzt und sind begeistert.

Mit vielen neuen Informationen im Gepäck spazieren wir durch die Ortschaft Keitum und erreichen bald den Teekontor. Hier wird Teetrinken noch richtig zelebriert. Das Kontorhaus ist wunderschön am Rande des Naturschutzgebietes Keitum gelegen und bietet vom Teeraum aus eine grossartige Aussicht. Bei einer guten Tasse Tee und einem feinen Stück Kuchen geniessen wir das Panorama. Begleitet wird unser Geniessen durch eine Pianistin, welche am Flügel klangvolle Melodien spielt. Total entspannt machen wir uns ein paar Stunden später wieder auf und kehren in unser Hotel zurück. Der Abend steht zur freien Verfügung und jeder isst heute nach seinem Gusto.

 
  

Samstag, 18.11.2017
Heute ist eine Strandwanderung am Roten Kliff in Kampen angesagt. Doch bereits nach dem ersten Blick aus dem Fenster morgens wird uns allen schnell klar, dass uns das Wetter entgegenspielt. Wir erleben zum ersten Mal auf dieser Reise was Sylter Windböen sind. So macht die Reiseleitung kurzerhand  eine Programmänderung und unser Nationalparkführer Werner kommt ins Hotel und hält mittels Dia-Show einen Vortrag über die Insel. Es ist unglaublich was Werner alles weiss und wie viel Wissen er uns weitergeben kann. Wir staunen über die wunderschönen Landschaftsfotos, die Tieraufnahmen und die Leidenschaft, welche Werner für «seine» Insel hat. Während wir aus dem  Staunen kaum rauskommen verbessert sich draussen langsam das Wetter. Gegen Mittag entscheiden wir, dass wir nun doch zum Roten Kliff fahren. Mit Grossraumtaxen machen wir uns auf und schon bald stehen wir auf der Strandplattform am Roten Kliff. Die 360° Aussicht ist atemberaubend schön und noch einmal wird uns bewusst, wie fantastisch die Insel im Winter zur Geltung kommt. Der Himmel leuchtet in Blau- und Grautönen und bietet zusammen mit dem grünen Gras der Heide und dem hellbraunen Strand einen unvergesslichen Anblick. Wir wollen gar nicht mehr weg, doch der langsam aufkommende Hunger bringt uns zum Restaurant «Manne Pahl», der Schweizer Botschaft auf Sylt. Das Restaurant gehört dem Schweizer Pius Regli, welcher seit über 30 Jahren auf Sylt lebt. Es wird viel darüber erzählt, warum Pius Regli vor so vielen Jahren nach Sylt ausgewandert ist. Am Besten erzählt er Ihnen seine Geschichte selber bei einem guten Glas Wein direkt vor Ort. Den Schweizer Charme sowie die hohe Qualität erlebt man im «Manne Pahl» und das Essen schmeckt vorzüglich.

Was es heisst «vom Winde verweht» zu sein erleben wir, als wir nach dem Essen per Strandwanderung zurück zum Hotel wandern möchten. Wir brachen die Wanderung kurzerhand ab und entschieden uns für einen Shopping-Stopp an der Friedrichstrasse in Westerland. Die Einkaufsmeile bietet alles was das Herz begehrt und die vielen Cafés laden zum Verweilen an. Mit weniger Geld im Sack dafür mit Sylter Souvenirs in der Tasche kehren wir ins Hotel zurück, wo wir im Restaurant «Ebbe&Food» ein herrliches 3-gang Abendessen geniessen und den Tag ausklingen.

Sonntag, 19.11.2017
Der letzte Morgen auf Sylt ist angebrochen und uns erwartet eine Wattwanderung zu Sonnenaufgang durch das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer. Wir starten am Erlebniszentrum Naturgewalten und entdecken den Meeresgrund mit unserer Wattführerin. Es ist absolut erstaunlich was hier alles zu sehen ist. Von Ebbe und Flut zu Muscheln, Würmer und anderen Tierchen erleben wir alles. Was für ein besonderer Abschluss dieser einzigartigen Reise.
Nun heisst es Abschied nehmen von der Trauminsel. Mit dem Personenzug fahren wir bis Klanxbüll und von dort aus mit dem Car zurück an den Flughafen in Hamburg. Unsere Reise endet mit Ankunft am Flughafen in Zürich und zurück bleiben unvergessliche Erinnerungen.