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Reisebericht Island-Kurzreise

Reykjavik, die Halbinsel Reykjanes und der Golden Circle - 21. – 25. Oktober 2024

Reisebericht von Claudia Leimgruber Müller

Nachdem ich im Juni eine Gruppe rund um Island mit dem Schiff begleiten durfte, habe ich im Oktober Reykjavik, die Halbinsel Reykjanes und den Golden Circle bereist. Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt, begrüsste mich mit dem bekannten, typisch isländischen Wetter. Genau der richtige Zeitpunkt, um im Museum Perlan die beeindruckende Ausstellung zur isländischen Natur zu besuchen. Höhepunkte sind ein begehbarer Eistunnel und interaktive Vulkan- und Erdbebenwelten. Während der Polarlicht Show wird einem die Magie der Nordlichter zugänglich gemacht. Die gläserne Kuppel bietet zudem einen fantastischen Rundblick über die Stadt und Landschaft – ein Erlebnis für Naturfreunde und Entdecker! Dass während meinem Aufenthalt das Licht des Imagine Peace Tower die Stadt erleuchtet hat, zeigt, dass es nicht immer Polarlichter sein müssen, die glücklich machen.

Den zweiten Tag startete ich am Stadtstrand Nautholsvik. Ehrlicherweise war es für mein Hobby, schwimmen, etwas zu kalt für mich. Im Anschluss begann die Erkundung der Reykjanes-Halbinsel. Der erste Stopp war beim Wohnsitz der isländischen Präsidentin. Ein bescheidenes, aber eindrucksvolles Gebäude, das inmitten der ruhigen isländischen Landschaft liegt und auf die raue Schönheit der Halbinsel einstimmt. Von hier aus fuhr ich weiter auf der Strecke, die erst am Vortag nach dem Vulkanausbruch 2024 wieder eröffnet worden war, Richtung Grindavík.

Unterwegs kamen wir an den traditionellen Trockenfischfarmen der Region Hafnarfjörður vorbei, wo Kabeljau im Freien trocknet und die Luft mit dem markanten Duft der Fischproduktion erfüllt. Ein besonderer Stopp war das geothermale Gebiet Krýsuvík, das frisch verschneit vor mir lag. Ich machte eine kurze Wanderung und tauchte in die märchenhafte Vulkanlandschaft ein, die von mit Moos überzogenem Lavafeld und dampfenden Quellen geprägt ist.

Die Fahrt führte weiter nach Grindavík und dann ans Meer. Hier erwartete mich der sagenumwobene «Gunnuhver», ein geothermaler Hotspot, der nach der Geisterlegende von Gunna benannt ist. Auch der Leuchtturm auf der Halbinsel beeindruckte, bevor ich schliesslich in Reykjanesbær landete.

Zum Abschluss des Tages überquerte ich die «Brücke zwischen den Kontinenten», die die tektonische Kluft zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte überspannt – ein einzigartiges Erlebnis, das eindrucksvoll den geologischen Ursprung Islands widerspiegelt.

Die aufregende Reise durch den Golden Circle (Goldenen Kreis) startete am dritten Tag. Ein Tag voller beeindruckenden Naturwunder. Der erste Stopp war der Kerið-Krater, ein malerischer Vulkankrater, dessen türkisblauer See inmitten der roten und grünen Vulkanlandschaft zum Staunen einlädt. Ein kurzer Spaziergang rund um den Krater ermöglichte mir, die Schönheit der umliegenden Natur (trotz Regen) zu geniessen.

Nach dem Kerið setzte ich die Reise fort und machte einen kurzen Stopp bei einer Farm, wo ich die berühmten Isländer-Pferde bewunderte. Diese robusten und freundlichen Tiere sind für ihre einzigartige Gangart und ihr sanftes Wesen bekannt.

Der nächste Halt war der beeindruckende Gullfoss, der «Goldene Wasserfall». Der gewaltige Wasserfall stürzt in zwei Stufen in eine tiefe Schlucht und erzeugt dabei einen spektakulären Anblick und einen erfrischenden Nebel. Die Kraft des Wassers war einfach überwältigend und bot viele Fotomöglichkeiten.

Von dort ging es weiter zum Geysir Strokkur, der regelmässig (in der Theorie zumindest 😊) alle paar Minuten ausbricht und beeindruckende Wasserfontänen in die Luft schleudert. Das Schauspiel der sprudelnden Geysire war faszinierend, nachdem die Geduldsprobe nach 45 Minuten zu Ende war.

Den krönenden Abschluss des Tages bildete der Besuch des Nationalparks Þingvellir. Hier erfuhr ich nicht nur von der geologischen Bedeutung der Region, wo die nordamerikanische und eurasische Kontinentalplatte auseinanderdriften, sondern auch von der historischen Bedeutung als Ort des ersten isländischen Parlaments. Der Park ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Schluchten, Seen und die einzigartige Flora und Fauna.

Der letzte Tag vor der Rückreise begann mit einem Besuch der Sky Lagoon, einem geothermalen Spa, das für seine atemberaubende Lage und die sieben verschiedenen Entspannungsstufen bekannt ist. Ich tauchte in das warme, mineralhaltige Wasser ein und genoss die atemberaubende Aussicht auf das Meer und die umliegende Landschaft. Jede Stufe bot ein einzigartiges Erlebnis, von den regenerierenden Dampfbädern bis hin zur erholsamen Infinity-Edge-Pool-Umgebung, die vollständig entspannte und erfrischte.

Nach diesem entspannenden Start erkundete ich die charmanten Strassen von Reykjavík. Bei einem gemütlichen Rundgang durch die Stadt bewunderten ich die bunten Häuser, die lebhafte Street Art und die faszinierende Architektur, darunter die beeindruckende Hallgrímskirkja. Auch besuchte ich ein kleines Café und einige Geschäfte, wo ich die isländische Kultur und Gastfreundschaft hautnah erleben durfte.

Der Höhepunkt des Tages war das Konzert mit dem weltberühmten Cellisten Yo-Yo Ma in der beeindruckenden Harpa. Das moderne Konzerthaus, mit seiner einzigartigen Glasfassade, bot eine perfekte Kulisse für ein unvergessliches musikalisches Erlebnis. Yo-Yo Ma und das isländische Symphonie Orchester entführten mich mit ihren Klängen in eine andere Welt, die Musik war einfach überwältigend.

Nach einer kurzen Nacht hiess es für mich wieder Abschied nehmen. Island fasziniert auch im Herbst und berührt das Herz und die Seele. Ich freue mich sehr, dass ich vom 7. – 14. Oktober 2025 und 11. – 18. Mai 2026 meinen Gästen die faszinierende Natur auf der Insel aus Feuer und Eis persönlich zeigen darf.

Velkominn til Íslands – willkommen in Island.

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